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Die Besonderheit dieses Projektes des Choreographen Sayed Labib lag darin, dass ein Großteil der PerformerInnen zum Zeitpunkt der Aufführung AsylwerberInnen in Österreichwaren.Ein Projekt, in dem die Schwierigkeiten, das Unrecht und die Dramatik der Flucht im Vordergrund standen, aber vor allem auch die Hoffnung auf ein besseres Leben. Diese Produktion wurde im Odeon-Theater von 29.-30. April 2016 erfolgreich aufgeführt. Nach der Aufnahme von Blockflöten-Samples (LorinaVallaster) und Cello-Samples (Anna Maria Niemiec) lag der Hauptschwerpunkt des Komponisten auf der Herstellung des musikalischen Materials zur Untermalung der abendfüllenden Tanzperformance.Dies wurde in Form von live-generierten Soundscapes zur Aufführung gebracht. Aufgabe des Komponisten war nicht nur eine musikalische Umrahmung zu schaffen, sondern auch die passenden Klang-Atmosphären zu den dargestellten Gefühlswelten zu kreieren. Bei dem künstlerischen Konzept spielte die Räumlichkeit, wie die konstante Bewegung oder die Orientierungslosigkeit eine wichtige Rolle. Das ganze Stück ist eine Reise, deren Ziel immer unsicher bleibt. Das musste auch durch die Musik vermittelt werden.

Choreograf: Sayed Labib (EGY)
Tanzpädagoge und choreografische Assistenz: Chris Yi (AUT)
Creative Director: Veronika Kulcsar (DE)
Kostümdesign: Ramona Schmid (AUT)
Bühnendesign: Santo Krappmann (AUT)
Komponist: Adrian Artracho (ES)

Assistenz: Sophia Hörmann (AUT)

Fotos von der probe

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fotos von der performance

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